
Frühlingszeit = Rhabarberzeit!
Der Frühling bringt nicht nur blühende Blumen, sondern auch die köstliche Rhabarber-Saison! Ab März oder April sind die fruchtig-sauren Stängel des Rhabarbers erntereif und erfreuen sich großer Beliebtheit in der heimischen Küche. Obwohl oft als Obst betrachtet, gehört Rhabarber zu den Knöterichgewächsen und ist somit botanisch gesehen ein Gemüse.
Wann ist Rhabarber-Saison?
Die Erntezeit für Rhabarber erstreckt sich je nach Wetterlage bis zum 24. Juni, dem Johannistag. Danach sollte auf Rhabarber verzichtet werden, um den Pflanzen die nötige Regenerationszeit für das nächste Jahr zu geben. Zudem können die Oxalsäurewerte mit dem Alter der Pflanze steigen, was für empfindliche Menschen problematisch sein kann.
Die richtige Lagerung
Nach dem Kauf sollte Rhabarber innerhalb von 2 bis 3 Tagen verarbeitet werden. Am besten lagert man ihn eingewickelt in einem feuchten Tuch im Kühlschrank oder im 0-Grad-Fach.
Nährstoffe und Zubereitung
Rhabarber ist nicht nur kalorienarm (ca. 14 kcal pro 100 g), sondern auch reich an Mineralstoffen wie Kalium und Phosphor sowie Vitamin C.
Roh ist Rhabarber in größeren Mengen nicht empfehlenswert, da die Blätter und grünen Stängelteile viel Oxalsäure enthalten. Durch Garen verringert sich der Gehalt an Oxalsäure und Rhabarber wird bekömmlicher. Nach dem Garen sollte das Kochwasser nicht weiterverwendet werden. Es empfiehlt sich zudem, den Rhabarber zu schälen, denn dadurch wird der Säuregehalt auch reduziert.
Vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten
Ob als Kompott, Konfitüre, im Kuchen oder sogar als Chutney – Rhabarber verfeinert zahlreiche Gerichte. Vor der Zubereitung sollten die Stangen gut gewaschen, dünn geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten werden.
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Rhabarber-Aprikosen-Creme-Rezept
